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Am Sonntag starteten im Athletik Zentrum St. Gallen rund 600 Leichtathleten in die Hallensaison, darunter auch einige hochkarätige Athleten.

In der ersten Disziplin des Tages lief Ramon Flammer zum ersten Sieg für den LC Brühl. Über die 60m Hürden qualifizierte er sich für das Finale, konnte sich dort nochmals verbessern und gewann dieses mit einer Zeit von 8.35 Sekunden, nahe an seiner persönlichen Bestleistung. Er profitierte dabei von der Disqualifikation von Simon Ehammer aufgrund eines Fehlstarts im Vorlauf, der ein schwer zu schlagender Gegner gewesen wäre.

Auch Larissa Bertényi mass sich über die Hürden mit ihren Konkurrentinnen, auch ihre ärgste Gegnerin war mit Annik Kälin eine Ostschweizer Mehrkämpferin. Während Bertényi Kälin im Vorlauf noch deutlich geschlagen hatte, wurde es im Finale dann doch noch knapp. Die Brühlerin konnte das Duell jedoch mit einer neuen persönlichen Bestleistung für sich entscheiden. Obwohl es bei solchen Wettkämpfen weniger um die Platzierung und vielmehr um das Resultat geht, ist der Sieg in diesem privaten Zweikampf eine Bestätigung für Bertényis Form.

Zeitgleich war Jasmin Lukas im Kugelstossen im Einsatz. Die 17-fache Medaillengewinnerin an nationalen Meisterschaften testete erstmals ihre Form nach einer Babypause. Dieser Trainingsunterbruch wirkte sich deutlich aus und Lukas’ Kugel landete weit entfernt von ihrer persönlichen Bestleistung. Die Limite für die Schweizer Meisterschaften erfüllte sie trotzdem, sie kann daher in vier Wochen abermals in St. Gallen antreten.

Für ein weiteres ausgezeichnetes Resultat sorgte Dominic Lobalu, der seit vergangenem Sommer beim LC Brühl trainiert. Davor war der Südsudanese für das Athlete Refugee Team gestartet und hatte dann nach einem Rennen in der Schweiz hier Asyl beantragt. Über 1500m lief er auf seinem Weg zu den angepeilten 3:50 Minuten von Beginn an leichtfüssig vorneweg. Sein Ziel verfehlte er schliesslich mit einer Zeit von 3:58 Sekunden deutlich und zeigte sich dementsprechend unzufrieden. Trotzdem ist diese Zeit für eine Lauf in der Halle und ohne ebenbürtige Gegner stark, man darf jedoch noch mehr von ihm erwarten. Zweiter über diese Distanz wurde Nando Baumann, ein weiterer Brühler und Sieger des Auffahrtslaufes 2019. Seinen ersten 1500-Meter-Lauf lief er in 4:07 Minuten, ein gutes Resultat, das angesichts Lobalus Stärke jedoch etwas verblasste.

Für weitere starke Ränge für den LC Brühl sorgten bei den Junioren Murielle Brehm als Dritte über die Hürden und Zweite über 400m sowie Antonia Gmünder, ebenfalls Dritte über die Hürden sowie Vierte über 60m und im Weitsprung. Nico Gräzer konnte sich über 60m mit einer neuen persönlichen Bestleistung für das Finale qualifizieren, musste auf dieses jedoch verletzungsbedingt verzichten. Pierre-Yves Bregenzer konnte über 60m wie auch 200m eine neue persönliche Bestleistung aufstellen, blieb bei den Männern jedoch noch ohne Chancen auf einen Rang unter den ersten drei.

Eine wahre Weltklasse-Zeit lief schliesslich Luca Lai über 60 Meter. Der italienische Meister über diese Distanz war hierzulande weitgehend unbekannt gewesen, seine gedrungene Statur liess jedoch auf einen guten 60m-Sprinter schliessen. Seinen Vorlauf dominierte er denn auch und lief ungefährdet ins Finale. Dort schoss er förmlich aus dem Startblock und sprintete allen Schweizern davon. Der Blick auf die Anzeigetafel zeigte 6.65 Sekunden, Applaus brandete auf für den Italiener. Die Zeit war die Schnellste, die er je gelaufen war und macht ihn weltweit zu einem der schnellsten Männer des Jahres.

Unter den Athleten, die sich Lai geschlagen geben mussten, war auch der Teufener Simon Ehammer. Der Junioren-Europameister im Zehnkampf trat in vier Disziplinen an. Der 60-Meter-Sprint war die einzige davon, die ihm eine neue persönliche Bestleistung einbrachte, mit den anderen Disziplinen war der ehrgeizige Athlet nicht ganz zufrieden.

Mit Yasmin Giger war ein weiteres Ostschweizer Aushängeschild am Start. Die Spezialistin für 400m Hürden lief zum Auftakt der Saison erst die kürzeren 200m. Bei diesem Schnelligkeitstest musste sie sich gleich mehreren Athletinnen geschlagen geben, für sie ungewohnt an Meetings dieser Grössenordnung.

 

Die Galerie von Urs Siegwart findet ihr hier

 

Bild: Ramon Flammer auf dem Weg zum Sieg (Bild Urs Siegwart)

 

 

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