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Am vergangenen Wochenende fanden die Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften (SVM) statt. An den Wettkämpfen werden von je acht Teams 15 (NLB) oder 16 (NLA) Disziplinen ausgetragen. Pro Disziplin darf jeder Verein drei Athleten an den Start schicken, die zwei besten Resultate geben Rangpunkte für den Verein. Jedoch darf jeder Athlet in höchstens zwei Disziplinen starten. Wenige gute Athleten reichen daher nicht aus, es ist eine Vielzahl an starken Athleten gefragt.

Die SVM haben bei den Vereinen traditionell einen sehr hohen Stellenwert, daher schicken sie ihre besten Athleten ins Feld. Besonders in der NLA, wo die Brühler Frauen starteten, sind die Startfelder hochkarätig besetzt. Doch auch der LC Brühl schickte seine besten Athletinnen ins Feld, die auch fleissig Punkte für ihren Verein sammelten. Am erfolgreichsten zeigte sich die Sprinterin Salomé Kora, die in den Disziplinen 100m und 200m 28 von 32 möglichen Punkten holte. Larissa Bertényi holte über die Hürden und im Sprint total 25 Punkte. Im Hürdensprint erreichte sie ausserdem die Limite für die U20-EM in Schweden. Ebenso viele Punkte holte die Springerin Alina Tobler im Drei- und Weitsprung. Alle drei Athletinnen waren ausserdem Teil der 4x100m-Staffel, die auf den zweiten Rang lief. Auch der Brühler Neuzugang Aauri Bokesa holte viele Punkte, sie war für total 26 Punkte verantwortlich.

Frauen fehlt es an Breite

Während der LC Brühl in diesen Disziplinen sehr stark war, fehlte es ihm in anderen Bereichen an Spezialisten, wodurch der Verein dort viele Punkte vergab. Am Ende konnten die Frauen nicht mit den ganz Grossen mithalten und klassierten sich auf den siebten Rang.

Die Brühler Männer massen sich am Folgetag in Zürich mit den Vereinen der NLB. Nach mehreren zweiten und dritten Plätzen in den vergangenen Jahren war dieses Jahr der Sieg das erklärte Ziel.

In mehreren Disziplinen konnte der LC Brühl denn auch die Wettkämpfe dominieren. Der extra aus England angereiste Jamal Rhoden-Stevens gewann nach dem 400m auch noch den 200m. Neuzugang Sandro Ferrari wurde sowohl im Kugelstossen als auch im Diskus Erster. Auch Philipp Tschenett war in diesen Disziplinen stark, gemeinsam holten die beiden 54 von 62 möglichen Punkten in diesen zwei Wurfdisziplinen. Ramon Flammer klassierte sich über die beiden Hürdendistanzen auf den zweiten und dritten Rang.

Bedingt durch das tiefere Niveau in der NLB erreichten die Männer mehr Platzierungen in den top drei als das Frauenteam. Während sie insgesamt acht Medaillen holten, waren es bei den Frauen nur fünf. Trotzdem reichte es für die Männer nicht ganz auf den ersten Rang. Sie mussten sich am Ende der Leichtathletikgemeinschaft Zürich und Umgebung knapp geschlagen geben.

Neuer Modus kommt Brühl zugute

Nächstes Jahr wird sich der Modus der SVM leicht ändern. Frauen und Männer eines Vereins werden dann nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam gewertet. Die Disziplinen werden natürlich weiterhin geschlechtergetrennt ausgetragen, die Punkte von Frauen und Männern zählen jedoch für ein und dasselbe Team, statt wie bisher für zwei. Dies spielt dem LC Brühl in die Hände, da Frauen und Männer relativ ausgeglichen sind. Dies ist nicht bei allen Vereinen so. Dadurch landet der LC Brühl in der inoffiziellen addierten Wertung von den Frauen- und Männerteams jedes Vereins auf dem siebten Rang. Es ist zwar noch unklar, wie die offizielle Wertung aussehen wird, da jedoch acht Vereine pro Liga starten werden, wird nächstes Jahr höchstwahrscheinlich der gesamte LC Brühl in der höchsten Schweizer Liga starten. 

 Bild: Michael Forrer (links) und Jamal Rhoden-Stevens beim 200m (© Urs Siegwart)

Die Bildergalerie folgt bald unter diesem Link.

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